Immer der Karotte nach: Prekäre Wissenschaft und die Auswirkungen eines neuen Wissenschaftszeitvertrags-gesetzes

Diskussionsveranstaltung am 3. März 2016:

„Wissenschaft ist eine wunderbare Sache, wenn man nicht davon leben muss.“ Das wusste schon Albert Einstein und bis heute hat sich nicht viel daran geändert. Wenn überhaupt, sind die Bedingungen, unter denen in Deutschland geforscht und gelehrt wird, in den letzten Jahren noch schwieriger geworden. Auf eine unbefristete WiMi-Stelle kommen inzwischen 9 mit Zeitverträgen. Studien zeigen zudem, dass mehr als die Hälfte der Verträge eine Laufzeit von unter einem Jahr hat. Daneben gibt es bundesweit Zehntausende von Lehrbeauftragten, die gar keinen regulären Arbeitsvertrag erhalten, sondern mit Aufwandsentschädigungen abgespeist werden. Dabei stemmt der sogenannte Mittelbau schon längst den Löwenanteil der Lehre und ist auch aus der Forschung nicht mehr wegzudenken.
ver.di fordert schon lange auf allen Ebenen eine deutliche Änderung der Politik, hin zu mehr Transparenz und Planbarkeit für wissenschaftliche Karrieren. Nun gibt es tatsächlich Bewegung: Dem Bundestag liegt ein Entwurf der Regierung für ein neues Wissenschaftszeitvertragsgesetz vor, das zumindest einige Mindeststandards für Befristungen setzen soll.
Was sich verändert, was besser wird, was problematisch bleibt und was wir und Sie gemeinsam dafür tun können, damit das Zitat Albert Einsteins endlich seine Gültigkeit verliert – über diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Referieren wird:
Matthias Neis, Gewerkschaftssekretär für Bildung, Wissenschaft und Forschung bei ver.di Berlin-Brandenburg

Wann?

Am Donnerstag, 3.3.2016,
17:00 Uhr

Wo?
IKMZ der BTU,
Foyer im 7. OG,
Platz der Deutschen Einheit 2,
03044 Cottbus

Hier können Sie die Einladung als PDF downloaden.

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